Die schönsten Trekking-Touren in den Anden

| 24. März 2012 | 0 Kommentare

Trekking Tour durch den Amazonas-Dschungel Wüsten, Salzseen, Inkaruinen, die Cordillera Blanca in Peru, das Altiplano in Bolivien oder die Vulkanberge in Ecuador. Die südamerikanischen Anden stellen ein Paradies für Freunde des Trekking-Urlaubs dar. Weltweit findet man nirgendwo eine derartige Auswahl an Touren und Sehenswürdigkeiten, wie man sie hier in den Anden vorfindet. Sie interessieren sich für eine Tour zu den Vulkanen, wie dem Ojos de Salado, Chimborazo, Chachani, Sajama oder Cotopaxi?





Sie möchten den Titicacasee oder die Inkaruinen von Machu Picchu oder Ollyntaytambo besuchen? Oder gar eine der kolonialen Städte, wie La Paz, Cusco und Quito besichtigen? In den Anden ist alles möglich, egal, für welche der vielen wunderschönen Touren Sie sich entscheiden, Sie treffen immer auf jahrtausendealte Traditionen und unberührte Natur.

Von Bolivien nach Chile

Die Königskordilleren in Bolivien gehören wohl zu den schönsten und interessantesten Berglandschaften, die man in den Anden bereisen kann. Als Bergsteiger dürften Sie bei Namen wie Illimani, Pequenio Alpamayo oder Huayna Potosi nervös werden. Namen, die das Herz jeden Bergsteigers höher schlagen lassen. Wer nicht ganz so hoch hinaus will, dem bietet sich die Muela de Diablo in der Nähe von La Paz als Ziel an, weniger spektakulär aber dennoch anspruchsvoll. Wer naturkundlich oder kulturell interessiert ist, wird sich auf die letzten noch vorhandenen Puya Raimondy Pflanzen freuen oder auf die Präinkaruinen von Tiwanaku. Eine wunderschöne Trekkingroute mit Traumziel führt zum Llullaillaco, einem der heiligsten Inka-Berge. Mit 6.740 Metern ist er gleichzeitig einer der höchsten Berge Südamerikas. Eine solche Tour startet man am besten von La Paz aus über die Isla de Sol und den Titicacasee, bevor man über den Salar de Uyuni und die Vulkanberge Licancabur, Ulturuncu und Tunupa in Richtung Chile nach San Pedro de Atacama aufbricht. Von hier aus kann man dann den atemberaubenden Aufstieg zum Llullaillaco starten.

Chile: Schmal, lang und wunderschön

Eine Trekking-Tour der Extraklasse ist sicher die Feuerlandroute. Von hier aus sind die Fuegien Andes oder die Darwin Cordillere einfach zu erreichen, sie bieten anspruchsvolle Gipfel und einsame Trekkingrouten. Die Berge rund um Ushuaja sind nicht höher als 1.500 Meter, aber allemal anspruchsvoll genug. Von Chile wird behauptet, es sei das Land der Gegensätze. Die vorhandenen Berglandschaften sind tatsächlich von unglaublicher Gegensätzlichkeit. Im Süden das verregnete Patagonien mit bizarren Landschaftsformen, im Norden trockene Wüstenlandschaften mit Vulkangebirgen, in denen jahrelang kein Regen fällt. Genau in diese trockene Wüstenei führt eine Trekking-Tour von Santiago de Chile nach San Pedro de Atacama und weiter zu den Tatio Geysiren, dem Tocor und Copiapo bis zum Ojos de Salado. Diese Tour gehört sicherlich zu dem Schwierigsten, was die Anden im Bereich Trekking zu bieten haben, aber auch zu den landschaftlich schönsten.

Urlaub für ein ganzes Leben

Trekking in den Anden kann man jahrelang in immer neuen Varianten auf die Urlaubsliste setzen, es wird nie Langeweile aufkommen. Touren mit dem Regen als ständigem Begleiter, durch staubtrockene Wüsten oder ins Hochgebirge, die Anden bieten Möglichkeiten für ein ganzes Leben.

Bild von: chris74 – Fotolia

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